Ein Gericht in Düsseldorf bleibt ruhig und gelassen
Herr K. ist Systemverwalter eines großen Gerichtes in Düsseldorf. Er schickte uns an einem Freitag gegen 13.00 Uhr ein Telefax, da ein Problem in seinem Netz auftrat.
"Hallo Herr Brieger,
mir sind heute zwei meiner vier „XY”-Switches ausgefallen. Gottseidank haben wir SUSI im Einsatz, so dass keiner meiner Anwender (1.200) etwas bemerkt hat. Wenn Sie bitte im Verlaufe der nächsten Woche einmal vorbeikommen könnten, damit wir herausfinden, was mit den Switches los ist? Wegen der Terminabstimmung sollten wir Anfang der Woche noch mal telefonieren.
Schönes Wochenende..."
50% Backboneausfall und keiner hat’s bemerkt
Herr W. ist Systemverwalter einer Bezirksregierung. Nach seinem wohlverdienten 8-tägigen Kurzurlaub startete er erstmalig wieder
seine Netzwerk-Managementkonsole. Mit Schrecken stellte er fest, dass fünf seiner zehn Backbone-Switches in “ROT”
erstrahlten, was bedeutete, dass diese seit 4 Tagen außer Funktion sind. Sofort fragte er seinen Kollegen, ob er in den
vergangenen Tagen Stress mit den Anwendern wegen der Ausfälle gehabt habe. Dieser fragte zurück: “Welche Ausfälle,
wieso “rote” Switches ?” Er habe nichts Außergewöhnliches von den angeschlossenen Nutzern gehört.
Auch der öffentliche Dienst berechnete den “Return of Investment“
Der Justizvollzug (JVAs) investierte Anfang 1997 in eine “Glasfaser bis zum Arbeitsplatz-Verkabelung” erstmalig mit
SUSI-Komponenten. Man berichtete uns im Februar 1999, daß die Hälfte der Investitionssumme sich im ersten Jahr (1998) durch
weniger administrative Arbeiten wieder “eingespielt” und im zweiten Betriebsjahr sich nun komplett amortisiert hätte.
Rechenzentren in Duisburg / Köln haben Betriebskosten verglichen
Im Jahre 1993 entschied sich ein Rechenzentrum in Duisburg für ein lokales Netzwerk mit “Glasfaser bis zum Arbeitsplatz”, die Kölner Schwester ein Jahr später für ein Kategorie 5-Netzwerk. Nach mittlerweile mindestens fünfjähriger, störungsfreier Betriebszeit in Duisburg und vier Jahre in Köln zog man seitens der Geschäftsleitung eine eindrucksvolle Bilanz.
Die Betriebskosten - Folgekosten im Duisburger Haus für die Betreuung und Wartung des Netzes belaufen sich auf ca. 50.000 DM pro Jahr. Dies sind lediglich Kosten für kleinere Wartungen mit einem geringen Personalaufwand, der nebenbei erledigt werden kann. Die Kölner Zweigstelle musste für die gleiche Aufgabenstellung 350.000 DM bereitstellen, da zwei Mitarbeiter allein für Wartung und Betriebsabläufe inklusive der notwendigen Materialien abgestellt werden mussten und der Energiebedarf und die Sicherheitsvorkehrungen im Netz 70 % mehr Geld verschluckt als beim Duisburger Glasfasernetz.
IP Telefone sind noch lange nicht ausgereift, oder ?
Es war Sommer, heiß und schwül, dennoch hat sich der technische Leiter eines Offenbacher Krankenhauses zu einer Präsentation in Mühltal bezüglich unserer “NATJA ISDN over IP“-Lösung eingefunden.
Nach dem Mittagessen sollte es weitergehen. Herr A. bat nur noch kurz darum, seine Frau und einen Kollegen anrufen zu dürfen. Unser technischer Leiter - Ralf Hintner - zeigte auf den Apparat auf der Fensterbank und ging dann Kaffee besorgen. Als dann alle wieder
zusammensaßen und die Präsentation theoretisch beendet war, sagte
Herr A.: “Schön und gut, das war die Theorie. Aber alle Hersteller erzählen mir, wie toll Ihre IP Telefone sind. Aber jetzt will ich mal hören, wie das so ist, mit dem Delay, dem Knacken, der Menüführung und vor allem mit der Bedienung.”
Herr Hintner: “Wieso das denn? Das haben Sie doch gerade schon vor der Präsentation gemacht!“
Herr A.: “Wie, das war ein IP-Telefon ? Ich habe doch gewählt und telefoniert wie sonst auch immer.“
Herr Hintner: “Eben !“
Ein Justizgebäude, irgendwo in Westfalen.
Die Meinung der Liegenschaft war einst:
SUSI 110 ist doch viel langsamer als "Full Switched" Lösungen.
Was auch immer "Full Switched" sein mochte. SUSI 110 war schon immer ein "FULL wertiger" Switch. Nun aber zur Beobachtung selbst; der Chefadministrator berichtete:
Ein Justizgebäude in Westfalen wurde aus verschiedenen Gründen nicht mit der SUSI 110 Systemtechnik ausgestattet. Der Eigentümer hatte sich für eine Lösung mit 1 : 1 Medienkonvertern entschieden, welche als die Variante, mit den niedrigeren Erstinvestitionskosten schien. Der Hardware - Beschaffungspreis lag ca. 35 % unter der Lösung mit den SUSI 110 Baugruppen. Der Chefadministrator beherrscht sowohl die SUSI 110 als auch die Medienkonverterthematik par excellence.
Er berichtete uns aktuell, dass die 10 Megabit Ethernet Anschlüsse des SUSI 110 bei der Client-Server-Kommunikation in der Netzgesamtgeschwindigkeit den Nutzern deutlich schneller vorkäme, als die 100 Megabit Anschlüsse in der sogenannten "Full Switched" Technik bei den Medienkonvertern.
Ganz nebenbei würde derjenige Netzwerkabschnitt mit den Medienkonvertern deutlich instabiler und unzuverlässiger laufen als der SUSI -Abschnitt; auch die Ausfälle bzw. Netzstillstandszeiten seien mehr als 8 - 10 mal so hoch.
"Hätten wir lieber w i r k l i c h auf das Geld geschaut und nicht auf den Preis !"
Es wird wohl so sein.
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